Umweltgifte im Alltag


Umweltmedizin ist die Lehre von der Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, die mit Umweltfaktoren und Giften in Verbindung gebracht werden. Als Umweltgifte können Stoffe aus der Natur oder chemische Substanzen wirken.
Sie sind durch folgende Faktoren charakterisiert:
Der Vergiftete kennt die Art der Gifte im Regelfall nicht.
Die Giftkonzentrationen sind extrem gering.
Es handelt sich meist um viele verschiedene Gifte.
Betroffene können der Vergiftung nicht rechtzeitig entgehen.
Durch Vermeidung von verursachenden Substanzen kann das klinische Bild
gebessert werden.
Typische Auslöser vielfältiger Befindlichkeitsstörungen sind Umwelttoxine wie PCB, CKW, Lindan, Bisphenol, Formaldehyd, Schimmel und andere Substanzen, die sich in Kleidung, Spielzeug, Textilien, Teppichböden, Tapeten und Gardinen befinden können.
Auch Reinigungsmittel, Waschmittel, Körperpflegemittel und Duftstoffe machen zunehmend Probleme.
